Chronik

1987

Dr. med. Walter Bollmann, Dr. med. Thomas Brückner und Dr. med. Ulrich Noss gründen die gynäkologische Gemeinschaftspraxis mit Zentrum für Reproduktionsmedizin in München.
Assistierte Reproduktionstechniken (ART) werden praktiziert:
·         intrauterine Insemination,
·         intratubarer Gameten-Transfer (GIFT) und
·         In-Vitro-Fertilisation (IVF).
Die hormonelle Stimulation wird routinemäßig mit Downregulation als long- und short-protocol für alle ART-Zyklen durchgeführt. 

1992

In Kooperation mit Professor Dr. med. Karl Sterzik (Ulm) sammelt das Ärzteteam Erfahrung mit subzonaler Spermieninjektion (SUZI). Die Methode führt noch nicht zur Geburt, bereitet aber auf die intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI) vor.
Hospitanz von Dr. Noss bei Dr. G.P. Palermo im ICSI-Labor der Universitätsfrauenklinik in Brüssel, bei einer der weltweit ersten ICSI-Behandlungen.

1993

Erstmals in Deutschland wird im Zentrum für Reproduktionsmedizin die intracytoplasmatische Spermieninjektion durchgeführt; damit gelingt im Oktober 1993 die Geburt des ersten deutschen ICSI-Babys. (In keinem anderen Zentrum in Deutschland wurde die ICSI früher vorgenommen und führte früher zur Geburt des ersten Kindes, auch wenn dies auf manchen Webseiten so behauptet wird!)

1996

Routinemäßige Kryokonservierung von Pronukleus-Eizellen. Bei der ebenfalls routinemäßigen Anwedung von TESE, PESA und KRYOTESE bei Azoospermie kooperiert das Zentrum mit der Dermatologischen und Urologischen Universitätsklinik, München.
Das Ärzteteam beginnt mit ICSI im natürlichen Zyklus; mittlerweile wurde die Methode in über tausend Zyklen praktiziert.

1997

Erstmals in Deutschland führt die Praxis Embryotransfers ausschließlich am fünften Tag durch (unabhängig von der Embryoentwicklung). Blastozysten werden in stimulierten sowie in natürlichen Zyklen transferiert.

1998

Erster Jahresbericht der Praxis über die Resultate der ART-Behandlung.
Gemäß der Initiative Bayerischer IVF-Zentren, werden bei Frauen unter 36 Jahren ausschließlich zwei Embryonen transferiert.

1999

Zertifizierung der Gemeinschaftspraxis mit dem Zentrum für Reproduktionsmedizin nach DIN EN ISO 9001:2000.

2002

Erste Rezertifizierung der gesamten Praxis nach DIN EN ISO 9001:2000.

2004

Geburten-Report ART, eine jährliche Dokumentation der Praxis über die nach Assistierter Reproduktiontechnik geborenen Kinder, erscheint erstmalig.

2005

Zweite Rezertifizierung der gesamten Praxis nach DIN EN ISO 9001:2000
Online-Portal für Patienten eröffnet.
eGravidarium, ein von Dr. Ulrich Noss konzipierter Schwangerschaftsrechner, geht online.

2006

Als erstes IVF-Zentrum in Bayern werden die Bereiche ART- und Hormonlabor nach DIN EN ISO/IEC 17025:2005 und DIN EN ISO 15189:2003 akkreditiert (gültig bis 31.01.2009).

 

Das Ärzteteam beteiligt sich maßgebend an der Gestaltung des Vertrags zur »Integrierten Versorgung Reproduktionsmedizin Bayern« zwischen den Bayerischen Reproduktionsmedizinern und dem Landesverband der Betriebskrankenkassen Bayerns.
Integrierte Versorgung ART PDF (Ausschnitt des Vertrages)

2007

Mitglied im Münchner Netzwerk Mediplex:
Kooperation ärztlicher Spezialisten aller Fachbereiche in München
www.mediplex-muenchen.com

2008

Dritte Rezertifizierung der gesamten Praxis nach DIN EN ISO 9001:2000

2009

Jährliches Zwischenaudit (Überwachungsverfahren) durch LGA InterCert DIN EN ISO 9001:2008 inklusive KryoDat GmbH

Start IMSI (Intrazytoplasmatische Morphologisch Selektierte Spermieninjektion) mit Leica-Mikroskop AM 6000

Umbau: ART-Labor in Reinraumlabor, 
            Anmeldung 5. Stock

2010

Geplant: Umbau: OP-Bereich und Anmeldung 4. Stock

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